Winterschlussverkauf: echte Schnäppchen oder überteuerte Ladenhüter?
Den Winterschlussverkauf sowie den Sommerschlussverkauf gibt es in Deutschland offiziell nicht mehr und dennoch müssen die Einzelhändler zum Saisonwechsel ihre Lager räumen. Daher haben sich die „inoffiziellen“ Schlussverkäufe zu den üblichen Jahreszeiten weiter etabliert. Jedoch fragt man sich als Verbraucher, kann man beim Winterschlussverkauf wirklich noch ein Schnäppchen machen oder sind die vermeintlichen „Schnäppchenpreise“ eiskalt kalkuliert?
Letzteres kann man mit Sicherheit nicht ausschließen, denn es steckt garantiert eine eiskalte Kalkulation hinter den Schnäppchenpreisen. Jedoch war dies zu Zeiten der Schlussverkäufe auch der Fall - der Einzelhändler muss ja auch sehen wo er bleibt. Dennoch bietet der Winterschlussverkauf die Möglichkeit, viel Geld zu sparen. Vorausschauendes Einkaufen ist dabei angesagt, denn auch wenn eine dicke Winterjacke in diesem Jahr vielleicht nicht mehr gebraucht wird, kommt der nächste Winter garantiert.
Grundsätzlich kann man immer den ein oder anderen Euro sparen, wenn man „saisonversetzt“ einkaufen geht. Zwar ist es im Sommer schwer, eine dicke Winterjacke zu bekommen, aber möchte man beispielsweise beim Kauf von Gartenmöbeln sparen, lohnt sich die Anschaffung im Herbst und Winter, wenn die typische Gartensaison zu Ende geht. Waren mit bis zu 70% Rabatt sind nicht selten. Das gilt auch für Weihnachts- oder Osterartikel, die nach den Festen geradezu verschleudert werden.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 1. März 2010
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