Abheben am Geldautomaten: es geht auch billiger

Das ist nicht im Sinne des Verbrauchers. Die Bankenwirtschaft kann sich nicht auf einheitlich niedrige Gebühren an den Geldautomaten einigen. Fremdgehen bleibt weiterhin teuer. Geldabheben an Automaten von Banken, die nicht mit der eigenen kooperieren kann bis zu 20 Euro kosten. Die Bestrebungen die Kosten für das Geldabheben auf generell 2 Euro zu senken, scheiterte an den Sparkassen und Volksbanken. Sparkassen und Volksbanken verfügen mit zirka 45 000 Stück über die meisten Geldautomaten. Dieses engmaschige und weitverzweigte Netz von Geldautomaten ist ein wichtiger Grund, ich für ein Girokonto bei Sparkasse oder Volksbank zu entscheiden. Um diesen Wettbewerbsvorteil fürchten die beiden Geldinstitute bei Verbilligung der Gebühren zur verlieren. Benachteiligt aber sich Bewohner ländlicher Gegenden. Hier ziehen sich nämlich Sparkassen und Volksbanken immer mehr zurück.

Der Bundesverband Deutscher Banken kündigte an, dass die privaten Banken Deutschlands trotz Uneinigkeit die Preise senken werden. Das gilt für Kunden der privaten Banken genauso wie für jene, die ihr Konto bei Sparkasse oder Volksbank haben. Jeder Kunde zahlt am Geldautomaten einer privaten Bank 1,95 Euro.

Einig waren sich die Banken darüber, dass jeder Kunde über die Gebühren am Automaten vor Abhebung informiert werden wird. Will der den Preis nicht zahlen, kann er die Abhebung kostenfrei abbrechen.

Kostenlos Abgeben bei den deutschen Automatenverbünden: Sparkassen zirka 26 000 Geldautomaten , Volks- und Reifeisenbanken zirka 19 000 Geldautomaten, Cash Group (Deutschen Bank, Commerzbank, Postbank, Hypo-Vereinsbank, Norisbank, DAB Bank, Comdirect) zirka 9000 Automaten. Cash Pool (Targobank, Santander, SEB, Spardabanken, Nationalbank und andere) zirka 2500 Automaten

Autor: gw | Veröffentlicht am Freitag, 27. August 2010
Tags: Bank Sparkassen Geld Konditionen Geldautomaten