Aktien 2010: Crash oder Inflationsschutz?

Wenn man sich derzeit die Börse ansieht, dann fällt es einem schwer zu glauben, dass jetzt die Zeit der Aktien ist. Und doch ist es ratsam sich ein wenig Geld in Aktien anzulegen. Inflationen oder Währungsschnitte lassen sich damit leicht überstehen. Zwar kann es passieren, dass kurzfristig Kurseinbußen auftreten, doch auf lange Sicht sind Aktien ein guter Ausgleich für die Teuerung, da die Konzerne Produkte zu hohen Preisen anbieten. Sollte sich der Extremfall einstellen und eine neue Währung eingeführt werden, dann bleibt auch eine Aktie eine Aktie, egal in welcher Währung.

Wer bereits Geld in Aktien angelegt hat, der sieht derzeit hohe Dividenden. Diese Ausschüttungen mildern die Kursverluste. Mit diesem ausgezahltem Geld können bei weiterem Kursverlusten oft weitere Aktien günstig erworben werden. Besonders hohe Dividenden gibt es derzeit von der Telekom. Hier liegt die Rendite bei mehr als neun Prozent.

Möchte man in Aktien investieren, aber ein geringes Risiko eingehen, dann sind Fonds eine gute Lösung. Die Aktien, die sich in diesen Fonds befinden stellen ein Sondervermögen dar. Bei einer Insolvenz der Bank bleibt dieses Vermögen erhalten. Auf Nummer sicher geht man, wenn man sich Fonds nach inländischen Recht kauft, wie beispielsweise der DWS.

Was es für Autos schon lange gibt, gibt es auch für Aktien, einen so genannten Airbag. Besitz man bereits Aktien, sollten diese behalten werden und mit dem Fonds DB X-Trackers Short Dax absichern. Dieser steigt prozentual, wie der Dax fällt.

Autor: bm | Veröffentlicht am Samstag, 15. Mai 2010
Tags: Aktien Krise Fonds DAX Telekom Crash