Aktien und Wertpapiere: welche Arten gibt es?

Wer schon einmal sich mit Aktien und Anleihen beschäftigt hat, der wird auch über den Begriff Wertpapiere gestolpert sein. Doch auch hier gibt es Unterschiede, denn neben den normalen Wertpapieren gibt es auch die historischen Wertpapiere. Im Gegensatz zu den aktuellen Wertpapieren, sind historische Wertpapiere in ihrem verbrieflichen Recht erloschen und ihr ursprünglicher Wert ist untergegangen. Meist werden Sie daher nur als Bilder an die Wand gehangen, statt in einen Tresor aufbewahrt. Sie besitzen nur noch einen Sammlerwert.

Ist man Inhaber von festverzinslichen Wertpapieren, dann gibt es auch hier zwei Unterschiede. So kann man wählen zwischen einzelnen verbrieften Urkunden oder Sammelurkunden. Zum anderen stehen noch unverbriefte Wertpapiere zur Verfügung. Hierunter versteht man zum Beispiel Darlehensverträge.

Hier besteht die Urkunde oder das Zertifikat aus dem Mantel und dem Bogen. Der Bogen besteht in der Regel aus Coupons, zur Geltendmachung der Ansprüche (zum Beispiel Zinsen), der Mantel verbrieft in diesem Fall die jeweiligen Forderungen des Gläubigers.

Bevor man sich für eine finanzielle Ausgabe oder Anlage entscheidet, sei es Wertpapiere, Anleihen oder Festgeldanlagen, sollte man immer die aktuellen Finanznachrichten verfolgen um hier keine Risiken einzugehen. Auch ein Vergleich aller Geldanlagen ist sinnvoll. Ist man noch Anfänger, sollte nicht das ganze Kapital angelegt werden. So vermeidet man hohe Verluste. Zudem ist es ratsam, sich professionellen Rat einzuholen. Erst dann sollte man an der Börse einsteigen.

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