Als Fußball-Schiedsrichter Geld verdienen

Das Fußballfieber hat seit der WM 2006 im eigenen Lande einen noch höheren Stellenwert erreicht. Und auch der dritte Platz bei der WM 2010 in Südafrika hat die Fußballbegeisterung nicht abebben lassen. Es gibt in der Bundesrepublik mittlerweile über 25.000 Vereine. Denn die Menschen begeistern sich nicht nur passiv als Zuschauer für das runde Leder, sondern bringen sich Woche für Woche im Training und auf Liga-Ebene aktiv in den Sport ein. Und der Bedarf an Schiedsrichtern ist dementsprechend groß.

Wer als Fußball-Schiedsrichter eine Partie leitet, übernimmt Verantwortung. Der Schiedrichter muss in der Partie innerhalb von Sekundenbruchteilen in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen. Er muss aber auch im Stande sein, Konflikte lösen und mit Druck von Seiten der Spieler sowie der Presse umgehen zu können. Ein anspruchsvoller Job, der Autorität, Umsicht, Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsfreudigkeit erfordert. Und die eigene Fitness iat natürlich ebenso wichtig, um die 90 Minuten eines Spiels üvehaupt durchhalten zu können.

Die Ausbildung zum Schiedrichter umfasst ungefähr 20 bis 50 Unterrichtsstunden. Die genaue Zahl ist abhängig vom zuständigen Landesverband. Innerhalb von drei bis zwölf Tagen ist die Ausbildung beendet. Für den erfolgreichen Abschluss müssen eine theoretische und eine praktische Prüfung absolviert werden. Das Mindestalter liegt für Nachwuchsschiedsrichter zwischen 12 und 14 Jahren. Der Einsatz als aktiver Schiedsrichter endet mit 47 Jahren.

Die Verdienstmöglichkeiten sind natürlich abhängig vom Status des Spiels. Ein Bundesliga-Spiel kann bis zu 3.000 Euro bringen. Wird das Spiel von Schülermannschaften gepfiffen, bekommt der Schiedsrichter oftmals weniger als eine Aufwandsentschädigung. Die Bekleidung wird in der Regel gestellt.

Autor: ks | Veröffentlicht am Freitag, 15. Oktober 2010
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