Altersvorsorge für Selbständige
Selbständige haben das schwere Los, sich selbst um ihre Altersvorsorge kümmern zu müssen. Aufgrund ihrer Selbständigkeit fallen sie aus dem sozialen Netz heraus. Dies bedeutet, dass sie nicht verpflichtet sind in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Auf der anderen Seite haben sie dann aber auch nur mit einer kleinen Rente bzw. mit gar keiner Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu rechnen.
Es gibt jedoch für Selbständige sehr viele Möglichkeiten, Geld zu investieren, um sich damit eine private Altersvorsorge aufzubauen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Rürup-Rente, bei der es sich um eine Basisrente handelt. Basisrente bedeutet in diesem Fall, dass diese Rente nur als Rente ausgezahlt werden kann, während man bei anderen Rentenversicherungen ein Kapitalwahlrecht hat. Dies bedeutet, dass man wählen kann, ob man eine Rente beziehen möchte oder eine einmalige Kapitalauszahlung vorzieht.
Das Besondere bei der Rürup-Rente ist, dass hierbei die Beiträge, die monatlich dafür aufgewendet werden, von der Steuer als Betriebsausgaben abgezogen werden können. Dies beginnt bei einem bestimmten Prozentsatz und steigt dann alle zwei Jahre, sodass irgendwann 100 Prozent der Kosen steuerlich geltend gemacht werden können.
Jedoch ist die Rürup-Rente nicht die einzige Möglichkeit der privaten Altersvorsorge für Selbständige. Sie sollten sich daher von einem Fachmann sehr gut beraten lassen und diesbezüglich auch ein Gespräch mit ihrem Steuerberater führen.
Autor: kb | Veröffentlicht am Mittwoch, 15. September 2010
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