Arbeit finden: Ausbildung zum Bilanzbuchhalter
Was steckt hinter dem Berufsbild des Bilanzbuchhalters? Wer sich noch nicht mit der Thematik auseinandergesetzt hat, dem schwebt wohl das Bild der trockenen und etwas verstaubten Buchhalters vor, der Kassenbücher schreibt, säumige Kunden anmahnt, und mit strengem Blick alle Kollegen abstraft, die wieder mal die I-Pünkten auf dem vorgelegten Beleg vergessen haben. Aber diese Klischee ist längst überholt.
Um für die Prüfung des Bilanzbuchhalters bei der IHK zugelassen zu werden, muss einen abgeschlossenen kaufmännischen Beruf vorweisen und außerdem auf eine mindestens dreijährige Tätigkeit im betrieblichen Rechnungswesen verweisen können.
Vorbereitungskurse für die Prüfung werden in Vollzeit, über einen Zeitraum von etwa 6 Monaten, sowie in Teilzeit angeboten. Die Teilzeitkurse erfolgen in der Regel Abends und am Wochenende und können daher berufsbegleitend besucht werden. Sie erstrecken sich etwa über einen Zeitraum von 15 – 24 Monate. Sehr beliebt ist mittlerweile auch das Fernstudium. Es erlaubt ein absolut flexibles Lernen und lässt sich auch in geänderte Lebenssituationen problemlos integrieren.
Der Bilanzbuchhalter ist der Fachmann im betrieblichen Finanz- und Rechnungswegen. Er ist Ansprechpartner der Geschäftsführung oder der kaufmännischen Leitung. Nicht selten begleitet er selbst diese Position. Das Aufgabenfeld erstreckt sich auch über die komplette Bilanzierung und Controlling. Für diese komplexen Aufgabenstellungen ist ein breit angelegten Wissen unbedingt erforderlich. Es ist ein äußerst interessantes Berufsbild und vom Eingangs erwähnten Klischee weit entfernt!
Autor: ck | Veröffentlicht am Montag, 12. Juli 2010
Tags: Beruf Geld verdienen Ausbildung Arbeit finden Kurs Bilanzbuchhalter