Arbeit finden: Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann
Einer der beliebtesten Berufe ist nach wie vor der der Bankkaufleute. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und ist dual. Angestellt werden Auszubildende bei einem Kreditinstitut, in dem auch die Praxisphasen der Ausbildung stattfinden. Das Grundwissen wird in der Berufsschule vermittelt und die Betriebe setzen Auszubildende in den unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens ein. So bekommen die Berufsanfänger Einblick in die Kundenbetreuung, Auftragsbearbeitung, Versicherungswesen und das Vertragswesen. Die Abschlussprüfung wird von der Industrie- und Handelskammer abgenommen.
Nach abgeschlossener Ausbildung haben Bankkaufleute nicht nur bei Kreditinstituten eine Menge Möglichkeiten, um eine Stelle zu finden. Auch bei Versicherungen, im Wertpapierhandel oder an der Börse gibt es vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Vorrangig kümmern sich Bankkaufleute jedoch um die Wünsche und Belange der Bankkunden.
Sie eröffnen Konten, schließen Versicherungen ab, informieren über Anlagemöglichkeiten und verhelfen zu Kreditzusagen. Als Bankkauffrau/Bankkaufmann lernt man täglich neue Menschen kennen und hat ein breit gefächertes Aufgabengebiet.
Ein negativer Aspekt des Berufsbildes ist, dass die Aufstiegschancen doch eher gering sind. Bankkaufleute können durch Weiterbildungen Abteilungsleiter/in oder auch Zweigstellenleiter/in werden. Dazu gehört jedoch viel Ehrgeiz, Geduld und die Fähigkeit, ein Team dauerhaft führen und motivieren zu können, um gesetzte Ziele zu erreichen. Die Verdienstmöglichkeiten variieren von Bundesland zu Bundesland und liegen meist zwischen 27.000 Euro und 35.000 Euro Jahresbrutto.
Autor: jk | Veröffentlicht am Dienstag, 7. September 2010
Tags: Bank Kreditinstitut Versicherungen Geld verdienen Börse Ausbildung Arbeit finden Kundenbetreuung