Ausbildung: das Bafög-Bankdarlehen
Mit der Ausbildung ist oft auch die Frage der Finanzierung verbunden. Während Auszubildende bereits einen kleinen Monatsverdienst erreichen, der für das erste Auto und Taschengeld reicht, stehen Studenten in der Regel ohne Verdienst da. Wird die Ausbildung oder das Studium in einer anderen Stadt absolviert, kommen noch Wohnkosten und Lebenshaltungskosten dazu, die meist die Ausbildungsvergütung übersteigen. Oft überschreiten diese Ausgaben auch das Budget der Eltern, so dass die Frage aufkommt, ob man sich die Ausbildung überhaupt leisten kann.
Die KfW bietet dafür verschiedene Programme an. Eines davon ist das Bafög-Bankdarlehn. Angesprochen werden damit Studenten und Auszubildende an Fachhochschulen, Akademien oder Hochschulen, die die Regelstudienzeit bereits überschritten haben, bzw. ein Ergänzungs- oder Vertiefungsstudium absolvieren. Das Amt für Ausbildungsförderung legt die Höhe des möglichen Anspruches fest.
Die Konditionen sind äußerst interessant. Ein Zinssatz von 1,96%, keine Sicherheitserfordernisse und ein Rückzahlungszeitraum von bis zu 22 Jahren, dürfte wohl für alle tragbar sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man zu Beginn dieses Abschnittes noch nicht älter als 30 Jahre ist. Außerdem muss die Ausbildung an einem der aufgezählten Instituten erfolgen.
Treffen diese beiden Bedingungen nicht zu, hat man keinen Anspruch auf dieses günstige Darlehn. Die Finanzierung der Ausbildung sollte auf mehreren Füßen stehen. Vielleicht ist dies eine Möglichkeit einen Beitrag zum gesamten Finanzierungskonzept zu leisten.
Autor: ck | Veröffentlicht am Freitag, 24. September 2010
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