Ausbildung zum Versicherungsfachmann IHK (Deutschland)

Der Versicherungsfachmann übernimmt verschiedene Aufgabenbereiche im Versicherungswesen. Vor kurzer Zeit wurde der Abschluss des Versicherungsfachmanns IHK eingeführt. Vorher wurden die Prüfungen vom Bildungswerk für Versicherungswirtschaft (BWV) abgenommen und der Abschluss lautete Versicherungsfachmann (BWV). Dieser Abschluss ist mit dem IHK-Abschluss gleich zu setzten. Private Krankenversicherer, Lebensversicherer und Sachversicherer können Arbeitgeber für die Ausbildung zum Versicherungsfachmann sein. Im mündlichen Prüfungsteil kann man sich für Personen- oder Sachversicherungen entscheiden. Schriftlich werden jedoch mehrere Themengebiete wie z.B. Rechtsgrundlagen, betriebswirtschaftliche Grundlagen, Unfallversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung sowie weitere Themengebiete abgefragt. Bei der Prüfung zum Fachmann gibt es eine etwas höhere Durchfallquote.

Hauptaugenmerk für den Versicherungsberater ist die Beratung und Betreuung von Privatkunden. Im Bereich der privaten Krankenversicherung spricht man eher die Klientel von Geschäftskunden an. Der Berater nimmt beim Kunden eine Bedarfsanalyse auf, woraus er erkennen kann ob der Klient gut- über- oder unterversichert ist. Im Schadensfall sollte die Hilfe des Versicherungsfachmanns zur Schadenaufnahme in Anspruch genommen werden. Renten- und Anlageberatungen gehören zum täglichen Beratungskonzept der Versicherungsbetreuers.

Büroarbeiten, Angebotserstellung, Terminierung am Telefon und Büroorganisation füllen zusätzlich zur Kundenberatung vor Ort den Tag des Versicherungsagenten aus. Informationen über Policen werden oftmals durch den Kunden angefordert.

In der Regel absolviert man die Ausbildung zum Versicherungsfachmann bei einer Versicherungsgesellschaft. Danach kann man auch als Versicherungsmakler für mehrere Gesellschaften tätig werden.

Autor: ds | Veröffentlicht am Mittwoch, 5. Mai 2010
Tags: Karriere Versicherungen Job Geld verdienen Ausbildung Arbeit finden