Bankhaus Lampe: Privatbank, Slogan "Für Wenige Besonderes leisten"
Privatbanken waren und sind etwas Besonderes. Sie konzentrieren sich meist auf wenige Kunden, und die Werbung erfolgt meist von Mund zu Mund. Richtige Privatbanken können es nicht zu Größe bringen. Die Möglichkeiten für Geschäfte hängen stark vom Vermögen des Inhabers ab, der das Bankhaus selbst führt. Da wird der kleine Mann, der nur nach einem kostenlosen Girokonto sucht, höflich hinauskomplimentiert - das Besondere bleibt wenigen vorbehalten, die dann aber auch einen besonderen Service erwarten dürfen.
Privatbanken sind meist auch "alte" Banken, da heute eine Gründung oft schon an den zu erfüllenden Formalitäten scheitert. Viele dieser Privatbanken sind heute in den Händen anderer Banken, die sie als Aushängeschild benutzen. Eine der wenigen, die sich die Selbständigkeit bewahren konnten, ist das Bankhaus Lampe, ursprünglich in Minden in Westfalen gegründet und heute mit dem Sitz in Düsseldorf und Bielefeld sowie Filialen in etlichen Städten Deutschlands.
Fast hundert Jahre lang kam das Bankhaus Lampe mit einem Eigenkapital von zuletzt 250 TDM aus. Dann trat 1949 der in der Nahrungsmittelindustrie und Reederei engagierte Rudolf August Oetker in das Bankhaus ein. Damit war der Grundstein zu einem starken Wachstum durch die Übernahme anderer Privatbanken und Beteiligungen gelegt.
Heute ist das Bankhaus Lampe gemäß seinem Motto "Für Wenige Besonderes leisten" eine der führenden Privatbanken für vermögende Privatkunden und mittelständische Firmenkunden.
Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 28. Dezember 2010
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