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Bausparvertrag: Finanzierung des Eigenheims

Wer irgendwann einmal eine Immobilie erwerben möchte oder ein Haus bauen will, sollte sich frühzeitig um einen Bausparvertrag kümmern. Doch was ist ein Bausparvertrag überhaupt? Der Anleger, auch Bausparer genannt, schließt einen Sparvertrag mit einer Bausparkasse ab. Dabei wird eine Bausparsumme festgelegt. Zu dieser Summe kommen dann ebenfalls festgelegte Zinsen. Es ist üblich, dass bei der Zuteilung des Bausparvertrages der fehlende Teil der abgeschlossenen Vertragssumme als Bauspardarlehen gewährt wird. Dies bedeutet, dass der Sparer im Zuteilungsfall über die gesamte, vereinbarte Summe verfügen kann, den fehlenden Teil, welchen er als Kredit oder Darlehen erhält in Raten wieder zurück zahlen muss.

Die Bausparsumme kann sogar vererbt werden. Außerdem zählt dieser Vertrag zur Kategorie der vermögenswirksamen Leistungen. Das heisst man erhält hierauf die Gewährung der Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie.

Der Bausparvertrag gliedert sich in verschiedenen Punkte. Er besteht aus der Ansparzeit, der Tilgungszeit und die Zuteilungsphase. Wer einen Bausparvertrag abschließen möchte, hat dazu viele verschiedene Möglichkeiten. Es ist dabei auch die Höhe der Sparsumme variabel und die Vertragslaufzeiten flexibel. Es gibt auch Verträge bei denen man vorzeitig einen Teil der Sparsumme auslösen und später wieder einzahlen kann. Der einfachste Weg führt über ein persönliches Gespräch mit einem Bausparberater, die auf die individuellen Wünsche des Vertragsnehmers eingehen kann. Und dann steht dem Traum von den eigenen vier Wänden vielleicht schon bald nichts mehr im Wege.

Autor: bm | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. März 2010
Tags: Bank Kredit Geld Sparen Geld ausleihen Bausparvertrag