Beamte: bevorzugt bei der Vergabe von Privatkrediten?
Wer sich zu den Beamten zählen darf, kann davon ausgehen, dass er relativ leicht und vor allem zu günstigen Bedingungen einen Privatkredit von seiner Hausbank erhält. Schließlich genießen Beamte einen besonders hohen Bonitätsstatus. Sie gelten als unkündbar und besitzen außerdem ein geregeltes Einkommen, was meist auch nicht gerade niedrig im Vergleich zu vielen anderen Arbeitnehmern ausfällt.
Die bis zum Eintritt in das Rentenalter als gesichert geltende Einkommenssituation bietet den Banken eine günstige Berechnungsgrundlage für einen Ratenkredit. Aus diesem Grund wurde sogar ein eigenständiges Produkt kreiert: der Beamtenkredit. Lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren, abhängig vom Lebensalter des Antragstellers, sind dabei keine Seltenheit. Da das Einkommen eine gute Kalkulationsgrundlage bietet, es unterliegt keinen Schwankungen und wird sich normalerweise im Alter sogar erhöhen, werden Kredite bis zum Zwanzigfachen eines Monatseinkommens gewährt. Privatkredite von 80.000 Euro und mehr werden von vielen Banken an Beamte vergeben.
Beim Vergleich des Beamtenkredits mit anderen Konsumentenkrediten fällt sofort auf, dass sich das Darlehen für Beamte durch besonders günstige Konditionen auszeichnet. Neben der oft sehr langen Laufzeit, werden moderate Zinsen angeboten.
Flexibel können Tilgungsraten festgesetzt werden. Meist wird auch die Möglichkeit der Sonderrückzahlung des ausstehenden Restbetrages ohne Aufschläge eingeräumt. Damit sich die Banken absichern, koppeln sie häufig das Angebot eines Beamtenkredits mit dem Abschluss einer Lebensversicherung.
Autor: ab | Veröffentlicht am Donnerstag, 26. August 2010
Tags: Bonität Tilgung Konditionen Privatkredit Kredite Geld ausleihen