Beim eigenen Hausbau verschuldet, drohende Exekution - was tun?

Jeder träumt vom eigenen Heim: keine lästigen Vermieter mehr, keine unangenehmen Nachbarn und kein Stress, wenn irgendwas an oder in der Wohnung kaputt geht. Schließlich zählt ja dann alles zum Eigentum, und man erlebt den Schaden selbst, muss ich also vor niemanden rechtfertigen. Ferner kann man an seiner Wohnung oder im Garten herumbasteln wie man möchte.

Was viele bei diesem Traum jedoch vergessen: man muss hierzu einen sehr hohen Kredit aufnehmen. Und dieser Kredit muss zurückgezahlt werden, gleichgültig ob man genügend Geld verdient oder nicht. Jede länger anhaltende Finanzkrise kann zum Verlust des Hauses führen. Aus diesem Grund möchten wir ein paar Tipps geben, wie man den Verlust des eigenen Hauses vermeiden kann:

- Nebenjob annehmen - eigene Kosten und Ausgaben reduzieren - eigenen Lebensstandard herunterschrauben - in den ersten Jahren auf Urlaub verzichten

Sollte der Eigenheimbesitzer arbeitslos werden und die Zahlung der monatlichen Tilgung ist in Gefahr, dann könnten auch einzelne Zimmer oder - sofern möglich - ein ganzes Stockwerk vermietet werden. Dies muss ja nicht auf Dauer sein, aber wenigstens so lange, bis sich die Situation wieder entspannt hat. Sicherlich kann dies bedeuten, dass man enger zusammenrücken muss, aber für den Vorteil, dass man das Haus behalten darf, sollte dies schon drin sein.

Zusätzlich kann zum Beispiel eine vorhandene Kapitallebensversicherung gekündigt werden und an ihrer Stelle eine günstige Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. Eventuell kann auch ein Zweitwagen verkauft werden. Möglichkeiten zum Einsparen gibt es immer.

Autor: mt | Veröffentlicht am Montag, 13. Dezember 2010
Tags: Schulden Immobilien Insolvenz Eigenheim Verschuldung Schulden loswerden Vermietung Vermieter Hausbau Tilgung sichern