Beruf Friseur: besser als sein Image!
Der Beruf des Friseurs hat ein ganz schlechtes Image. Nicht zuletzt durch die „Manta-Generation“ in den 1980er Jahren - nur dumme Blondinen sind Friseurinnen. Oder dem Vorurteil, dass alle männlichen Friseure homosexuell sein müssen, gibt es immer weniger junge Menschen, die sich für diesen Beruf entscheiden. Dabei kann man mit diesem Beruf sehr viel anfangen und in eine wunderbare Karriere einsteigen. Man muss nur wissen wie.
Zunächst einmal steht eine dreijährige Ausbildung an, die zum Teil in einem Friseurgeschäft und zum teil in der Berufsschule absolviert wird. Im Anschluss kann man nach einigen weiteren Jahren Berufspraxis eine Meisterschule besuchen, seinen Meisterabschluss machen und hat damit die Lizenz, sich in diesem Beruf mit einem eigenen Salon selbständig zu machen. Nutzt man diverse Weiterbildungsmöglichkeiten und Fortbildungen, z.B. im Bereich der dekorativen Kosmetik, dann kann man schon ein breites Spektrum zur Verschönerung von Mann und Frau anbieten.
Im übrigen arbeiten Friseure schon lange nicht mehr nur in einem herkömmlichen Friseursalon. Viele entscheiden sich auch dafür, im Theater als Maskenbildern tätig zu sein. Hierfür ist zwar noch eine weitere Zusatzausbildung erforderlich, aber ohne die Grundkenntnisse aus dem Beruf des Friseurs geht hier gar nichts. Des Weiteren kann man auch als Friseur bei großen Modeschauen auf der ganzen Welt tätig sein oder man spezilaisiert sich auf das Herrichten von Bräuten, Promis und Co.
Die Möglichkeiten sind vielseitig, basieren aber alle auf Fleiß und Wissbegierde.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 23. August 2010
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