Beruf Industrieelektroniker: Aussichten, Ausbildung, Tätigkeiten, Karriere
Es gibt heute kaum ein Arbeitsgebiete, wo man ohne Elektronik auskommt. Sei es der Staubsauger oder Herd im Haushalt, die Maschine im Betrieb oder der Computer in der Schule - überall ist die Elektronik im Spiel.
Der Industrieelektroniker befasst sich mit diesen Dingen. Er lernt, welche Bauteile wie funktionieren, wie sie programmiert werden und wie sie zu einem System zusammengefügt werden können. Die Ausbildung ist recht anspruchsvoll. Abstraktes Denken ist gefordert. In die kleinen Bauteile kann man nicht mehr hineinsehen oder sie gar reparieren. Man muss wissen, wie sie funktionieren. Nachvollziehen kann man das nur im Versuchsaufbau.
Für die dreieinhalbjährige Ausbildung mit Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer braucht man in der Regel die Mittlere Reife. Mathematik und Physik sind gefragt. Die Ausbildung in den großen Betrieben erfolgt meist in speziellen Ausbildungswerkstätten, die mit den notwendigen elektronischen Geräten ausgestattet sind. Aber auch der Einsatz im Betrieb, beispielsweise bei der Inbetriebnahme einer neuen Maschine im Werk, bei der Reparatur einer elektronischen Steuerung oder beim Austausch von Computern im Büro gehört dazu.
Die Breite des möglichen Tätigkeitsgebietes erfordert schon in der Ausbildung eine Spezialisierung. So gibt es den Elektroniker Automatisierungstechnik, den Elektroniker Gebäude- und Infrastruktursysteme, den Elektroniker Geräte und Systeme oder den Elektroniker Luftfahrttechnische Systeme.
Der Industrieelektroniker hat ein interessantes Arbeitsgebiet und ist ein gefragter Mitarbeiter.
Autor: gs | Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Dezember 2010
Tags: Arbeit Job Jobportrait Industrieelektroniker Elektroniker Elektroniker Automatisierungstechnik Gebäudetechnik