Beruf Lebensmittelchemiker/in: Chancen, Verdienst, Studium, Aufgaben
Wie werde ich Lebensmittelchemiker?
Für das Studium der Lebensmittelchemie ist die allgemeine Hochschulreife notwendig. Das Studium ist relativ anstrengend, weil die Laborausbildung vielfach auch in den Semesterferien stattfindet. Zu der Regelstudienzeit müssen noch drei verschiedene Praktika gemacht werden, die insgesamt etwa ein Jahr dauern. Der Studienabschluss ist kein Diplom, wie es zum Beispiel bei einem allgemeinen Chemiestudium der Fall ist, sondern die Berufsbezeichnung lautet: staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker.
Wo kann ich nach dem Studium arbeiten?
Lebensmittelchemiker werden in der Industrie, in freien Labors und im öffentlichen Dienst beschäftigt. In der Industrie sind es meist Tätigkeiten in der Entwicklung und im Labor. Die Handelslabors befassen sich überwiegend mit der Untersuchung von Lebensmitteln und sind beratend bei der Kennzeichnung von Lebensmittelprodukten tätig. Lebensmittelchemiker im öffentlichen Dienst sind fast ausschließlich als Lebensmittelkontrolleure beschäftigt. Sie kontrollieren Lebensmittelbetriebe und die Gastronomie.
Wie sind die Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten als Lebensmittelchemiker?
Das Einstiegsgehalt eines Lebensmittelchemikers beträgt normalerweise zwischen 2.400,-- und 3.000,-- EURO brutto im Monat. Die Bezahlung ist in den Branchen und Regionen unterschiedlich und – wie üblich – ist das zu erwartende Gehalt auch eine Frage des Angebots und der Nachfrage. Als Lebensmittelchemiker kann man Abteilungsleiter eines Labors werden, Entwicklungschef oder auch als Bereichsleiter in einem großen Handelslabor für den Kundenkontakt und die Beratung der Kunden zuständig sein.
Autor: cpb | Veröffentlicht am Freitag, 9. Juli 2010
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