Beruf Physiotherapeut: Ausbildung, Karriere und Verdienst

Der Physiotherapeut bietet Perspektiven bis hin zum Bachelor in Physiotherapie. Eine eigene Praxis kann auch eine Zielsetzung sein für den angehenden Therapeuten. Viele Fitnessclubs, Hotels, Rehakliniken, Gesundheitszentren stellen den Physiotherapeuten oder den sogenannten medizinischen Bademeister ein. Die Ausbildung beinhaltet den Abschluss zum Masseur. In Deutschland wird der Beruf häufig als „Krankengymnast“ bezeichnet. 2900 Stunden theoretische und 1600 Stunden praktische Ausbildung umfasst die Gesamtausbildung bis hin zum Physiotherapeuten.

Das Hauptaufgabengebiet des Therapeuten liegt darin, Kranke, Behinderte, Verletzte, Rehapatienten oder einfach nur gestresste Menschen zu heilen, alltagstauglich zu werden und schmerzfrei zu sein.

Massage ist in der Regel der erste Schritt um beispielsweise beim Rückenschmerz die Schmerzen wieder loszuwerden. Doch meistens hilft die Massage nicht die Ursache der Probleme zu bekämpfen. Somit folgt eine Mobilisation einzelner Körperregionen. Danach sollte über ein rehabilitatives Training in ein dauerhaftes Fitnesstraining eingelenkt werden. Nur mit Muskelaufbau kann eine starke Rückenmuskulatur aufgebaut werden. Damit kann das Herausspringen von Wirbeln komplett verhindert werden.

In manchen Fällen ist nach gewisser Zeit erfolgreichen Fitnesstrainings keine Physiotherapie oder Massage mehr erforderlich. Die Kontinuität der Therapie und des Trainings spielt bei der Genesung eine sehr große Rolle. Auch zur Prävention kann der Masseur oder Physiotherapeut aufgesucht werden. Die Ärzte verschreiben die Therapie nicht mehr so gern wie in früheren Zeiten. Mittlerweile sind Massagen und Physiotherapie zuzahlungspflichtig, auch wenn dies medizinisch notwendig ist. Die Krankenkasse zahlen nicht mehr jede Leistung.

Autor: ds | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Mai 2010
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