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Beruf Trader: ein Morgen im Leben eines Händlers

Es klingelt ein Wecker um 3 Uhr morgens. Eine Hand knipst das Licht an die andere sucht bereits die Fernbedienung für den Fernseher. Man springt gehetzt aus dem Bett und eilt in den Nebenraum. Dort angekommen, werden alle dort zu einer Wand aufgebauten 12 TFT Monitore, eilig eingeschaltet. Ein kurzer Abstecher in die Küche zum zeitlich korrekt vorgebrühtem Kaffee ist noch drin bevor der Raum erfüllt wird von Bunten Farben. Der Zwölfzylinder lebt. Das Fernsehprogramm bringt News über die neusten Entwicklungen aus Asien, dort wird gerade die morgendliche Börseneröffnung gefeiert.

Jetzt wandern die Augen erstmal der Reihe nach über ca. 100 Charts, 20 Kurslisten und ein paar Internetseiten, die auch 24 Stunden lang aktualisiert werden mit Börsennews. Was ist passiert wo geht die Reise hin, die immer alles entscheidende Frage beim Trading. Auch jetzt mal wieder, morgens um fünf nach drei, hockend im Bademantel alleine im Heimbüro mit der ersten Tasse Kaffe des Tages.

Die Augen werden langsam wacher, die Kurse bringen immer mehr Bewegung ins Spiel. Man ist überzeugt mit steigenden Kursen rechnen zu können und kauft daher 10 CFDs „long“ (steigend)auf den chinesischen Hang Seng Index. Nach 30 weiteren Minuten hat man den ersten Kaffee des Tages bereits mehrfach wieder ausgeschwitzt.

Langsam wird es Zeit die Postionen zu schließen. Die Kräfte sowie der Kaffee verlassen einen wieder. Kurzer Blick und entschieden, nein wir bleiben noch drin, die Sache läuft gut. Es ist jetzt schon 6 Uhr morgens und man hat gerade den 6. Kaffee runtergespült. Die Position ist noch offen, allerdings nicht mehr so gut wie vorhin. Man entscheidet sich für ein weiteres Schläfchen bis die Amerikaner um 14 Uhr die Börsen eröffnen. Dann ist man wieder dabei und versucht es erneut. Die Position im Hang Seng sichert man per „Stop-Oder" ab und geht schlafen.

Autor: cf | Veröffentlicht am Montag, 30. August 2010
Tags: Aktien Internet Geld verdienen Börse Handel Geld anlegen Trader Arbeit finden