Berufsportrait: Schutzpolizist
Für viele ist der Beruf des Schutzpolizisten negativ behaftet. War es vor Jahrzehnten noch der Leitsatz “Dein Freund und Helfer” der die Polizei prägte, so fühlen sich heute viele Bürger überwacht oder sogar drangsaliert. Dabei ist es auch wichtig zu wissen, dass diese Menschen nur ihren Beruf ausüben und nicht die Regel machen. Trotzdem schwindet die Anerkennung der Berufsgruppe in der Bevölkerung stark.
Darüber hinaus gibt es weitere negative Punkte, die einen Schatten auf das Berufsbild des Schutzpolizisten werfen. Nicht jeder ist für Bereitschafts- oder Schichtdienst gemacht. Desweiteren muss man immer wieder Sport treiben, um Fit zu bleiben. Auch die Gehälter werden immer geringer, bei gleicher oder mehr Arbeit. Neben all diesen Punkten sind Polizisten auch großen nervlichen Stress ausgesetzt, oder würden Sie tägliche Beschimpfungen einfach wegstecken. Auch das Erreichen einer Unfallstelle mit evtl. Toten oder Schwerverletzten ist nicht immer einfach zu verkraften. Zusätzlich muss die Polizei sehr viel Zeit aufwenden, um mit der Bürokratie fertig zu werden. Der Beruf des Polizisten ist auch sehr viel Schreibtischarbeit.
Die positiven Aspekte sind unter anderem, der direkte Kontakt zur Bevölkerung, und vor allem der sichere Arbeitsplatz aufgrund einer Verbeamtung. Wer die harte Ausbildung hinter sich gebracht hat und in den Dienst aufgenommen wurde, hat, wenn er seine Aufgaben pflichtgemäß erfüllt, selten einen Arbeitsplatzverlust zu erwarten.
Autor: bm | Veröffentlicht am Mittwoch, 31. März 2010
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