Berufswahl: Industriemechaniker - Ausbildung, Alltags-Arbeiten, Aussichten

Der Industriemechaniker ist ein relativ vielseitiger Ausbildungsberuf im gewerblichen bzw. handwerklichen Sektor, der danach auch eine Beschäftigung auf vielen Gebieten ermöglicht. Hauptsächlich geht es um die Bearbeitung von Werkstoffen aller Art sowohl von Hand als auch mit Maschinen, den mechanischen Zusammenbau der Teile und die Wartung und Instandsetzung von Geräten.

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und kann bei guten Leistungen verkürzt werden. Sie schließt mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. In größeren Betrieben erfolgt sie meist in einer Ausbildungswerkstatt, wobei aber auch ein Einsatz in den verschiedenen Produktionsabteilungen vorgesehen ist. In kleinen Betrieben kann sie sich enger an den Aufgaben im Betrieb orientieren und ist dadurch praxisnäher, während im Großbetrieb die Ausbildung mehr theoretisch sein kann.

Die spätere Tätigkeit kann sowohl mehr individuell je nach Aufgabenanfall sein, beispielsweise in einer Instandhaltungsabteilung oder bei der Montage von Großmaschinen, als auch gleichförmiger, beispielsweise in der Serienproduktion von Teilen. Das muss aber keineswegs anspruchslos sein. Der Industriemechaniker muss in der Lage sein, komplexe Werkzeugmaschinen zu programmieren, einzurichten und die Qualität der danach produzierten Teile zu prüfen und gegebenenfalls durch Korrekturen der Einstellungen zu sichern. Das kann auch im Schichtbetrieb erfolgen.

Aufgrund des breiten Anwendungsgebiets seiner Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Industriemechaniker immer wieder eine Beschäftigung mit angemessener Bezahlung finden.

Autor: gs | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Dezember 2010
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