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Berufswunsch: Industriekaufmann

Der Industriekaufmann oder -kauffrau ist ein häufig geäußerter Berufswunsch. Er bietet eine breite Palette der Arbeitsmöglichkeiten in einem Industriebetrieb und ist eine richtige Querschnittausbildung, auf der aufbauend man sich anschließend spezialisieren kann.

Voraussetzung ist, abhängig von der Unternehmensgröße und der Ausbildungspolitik des Unternehmens, in der Regel die mittlere Reife mit gutem Durchschnitt. Auch Abiturienten werden eingestellt. Früher war auch ein guter Hauptschulabschluss ausreichend. In kleineren Betrieben ist die Ausbildung oft näher an der Praxis; die Auszubildenden können schon früh konkret mitarbeiten; in Großbetrieben kann man dagegen des öfteren auch Ausbildungsprojekte finden. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann je nach Vorbildung verkürzt werden.

Industriekaufleute sind in allen kaufmännischen Bereichen eines Industriebetriebes gefragt. Das kann die Buchhaltung, die Personalabteilung, der Einkauf und der Vertrieb sein - neben zahlreichen weiteren Spezialisierungen wie etwa die Sekretärin oder der Einkäufer. Dazu bieten sich zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung, die überwiegend neben dem Beruf wahrgenommen werden können. Dies geht vom Fremdsprachenkurs bis zu zu mehrjährigen IHK-Lehrgängen, die dann mit Zertifikaten wie dem Bilanzbuchhalter oder der Geprüften Sekretärin nachgewiesen werden können.

Die Aufstiegsmöglichkeiten reichen vom Sachbearbeiter mit eigenem Arbeitsgebiet bis zum Abteilungsleiter und Kaufmännischen Leiter oder gar zum kaufmännischen Geschäftsführer. Interessant ist der Beruf für kaufmännisch interessierte Jugendliche, die sich davon eine gute Querschnittsausbildung erhoffen.

Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 30. November 2010
Tags: Karriere Geld verdienen Arbeit finden Industriekaufmann Industriekauffrau kaufmännische Ausbildung Industriebetrieb Ausbildungsberuf