Bewerbung: Tipps für den Jobwechsel
Eine Bewerbung schreibt man nicht immer nur, weil man auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist oder sich aus der Arbeitslosigkeit heraus um eine Arbeitsstelle bemühen muss. Manchmal ist man auch einfach mit seinem Arbeitsplatz, seinen dortigen Tätigkeiten, den Kollegen oder dem Chef nicht zufrieden und sucht dann einen neuen Wirkungskreis.
Die Bewerbung aus einem Angestelltenverhältnis heraus folgt den gleichen Vorschriften, wie bei der Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit heraus. Es muss also auch ein Anschreiben verfasst werden, der Lebenslauf beigefügt werden und Arbeitszeugnisse sowie Schulabschlüsse in Kopie als Anlage beigefügt werden. Ferner muss eine ordentliche Bewerbungsmappe angeschafft werden und bei allen Schriftstücken auf die korrekte Rechtschreibung geachtet werden.
Dennoch unterscheidet sich die Bewerbung um einen neuen Wirkungskreis von der Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit heraus. Der große Unterschied liegt in der Formulierung der Gründe, warum man den Arbeitsplatz wechseln möchte. An dieser Stelle sollte man sich niemals negativ über die Kollegen, die derzeitige Firma oder den Chef äußern. Das würde alles andere als einen guten Eindruck beim potentiellen Arbeitgeber hinterlassen.
Des Weiteren sollte man den eventuell zukünftigen Arbeitgeber um seine Diskretion bitten. Theoretisch kann er in der derzeitigen Firma Erkundigungen über den Bewerber einholen. Weiß der alte Chef nichts von den Kündigungsabsichten und klappt es dann mit dem neuen Job nicht, ist die Stimmung in der alten Firma noch schlechter.
Autor: kb | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. August 2010
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