Businessplan erstellen: Inhalt, Aufbau und Tipps

Der Businessplan beinhaltet alle Ein- und Ausnahmen die für das zu gründende Unternehmen prognostiziert werden. Eine sogenannte Rentabilitätsvorschau gehört zum Businessplan. Anwälte, Steuerberater und andere freie Berater können ein solches Dokument für den Gründer erstellen. Dies ist schon etwas kostenintensiv aber ist auf jeden Fall dringend notwendig, damit bei der Gründung nichts schief läuft.

Der Gründer sollte seinen finanziellen Rahmen vorher abstecken und genau planen, welche Darlehen er braucht. In welcher Höhe er finanzieren muss, errechnet in der Regel auch der Steuerberater mit dem Klienten gemeinsam aus.

Verschiedene Versicherungen werden zur Gründung benötigt und gehören somit auch ins Gründerkonzept. Stromkosten, Miete, Telefon, Kfz-Kosten, Leasing-Gebühren sowie jegliche kleinere Details, die zur Gründung beitragen sind aufzulisten. Förderungen sollten über Sparkassenprogramme oder soziale Beratungsstellen beantragt werden. Damit erzielt man in der Regel günstigere Kredite.

Die Arbeitsagenturen unterstützen auch bei solchen Gründungsplanungen. Bei der Industrie- und Handelskammer kann man sein Konzept, nach Erstellung des Steuerberaters absegnen lassen für die Agentur für Arbeit. Eine Bank darf das Konzept ebenfalls bestätigen. Wenn die Voraussetzungen des Gründers vorliegen, spricht auch nichts gegen eine Förderung durch die Arbeitsagentur mehr. Fazit: Bevor Sie Ihren Job kündigen oder sich überschulden, sollten Sie sich beraten lassen und den Start der Gründung langsam angehen, so dass nichts schief laufen kann.

Autor: ds | Veröffentlicht am Montag, 5. Juli 2010
Tags: Businessplan Selbständigkeit Tipps Arbeit finden Gründung Rentabilitätsprognose