Dachdecker: Beruf mit besten Aussichten? Voraussetzungen, Ausbildung und Karriere

Wer gerne an der frischen Luft arbeitet und absolut schwindelfrei ist, kann es mit dem Beruf des Dachdeckers oder der Dachdeckerin versuchen. In Deutschland ist dies ein Beruf mit dreijähriger Ausbildungszeit. Der "normale" Dachdecker deckt Dächer mit Ziegeln und anderen Materialien und sorgt für die Abdichtung. Er kann sich auch auf Reetdächer spezialisieren, doch dürfte er damit nur im Norden Deutschlands Beschäftigung finden. Neben dem Dach beschäftigt sich der Dachdecker auch mit der Fassadentechnik.

Bei dieser handwerklichen Tätigkeit dominiert der Hauptschulabschluss als Voraussetzung. Ähnliche Berufe sind übrigens der Fassadenmonteur und der Bauwerksabdichter.

Neben der Tätigkeit als Geselle kann man sich auch zum Meister in diesem Handwerk weiterbilden. Dann kann man auch einen bestehenden Betrieb übernehmen oder auch einen neuen Betrieb gründen.

Aufträge für Dachdecker gibt es sowohl beim Neubau als auch bei der Instandhaltung. Er arbeitet dabei mit anderen Gewerken, etwa dem Zimmermann und dem Baublechner, zusammen. Die Aufträge werden beim Neubau oft über Architekten ausgeschrieben. Dann muss man ein entsprechendes Gebot abgeben. Nicht immer muss zwar der günstigste Anbieter den Zuschlag erhalten. Doch gibt es Regeln in der Vergabeordnung, die zu beachten sind.

Reparaturaufträge werden dagegen meist vom Hausbesitzer erteilt. Besonders nach einem Gewitter oder Sturm muss der Dachdecker präsent sein, wenn er Aufträge erhalten will.

Der schönste Auftrag ist natürlich der, ein Kirchturmdach neu zu decken oder die Dacheindeckung zu reparieren. Das bietet die beste Aussicht. Nicht jeder traut sich zu, in derart großer Höhe zu arbeiten.

Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 25. Februar 2011
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