Das Berufsbild des Bäckers: Früh aufstehen, früh Feierabend?

Handwerksberufe sind immer mehr im Kommen, denn im Laufe der letzten Jahren haben sich die Zukunftsaussichten in vielen verschiedenen handwerklichen Berufen enorm verändert. So ist es heute gar nicht mehr so schwer, sich aus einem handwerklichen Beruf heraus Selbständig zu machen und damit sein eigenes Unternehmen zu gründen.

Die Liste der Handwerksberufe ist sehr groß und einer der beliebtesten Berufe ist der des Bäckers. Auch wenn damit in erster Linie ein frühes Aufstehen verbunden ist, schließlich müssen die Brötchen früh am Morgen fertig sein, bietet dieses Beruf viele Chancen auf eine interessante berufliche Zukunft.

Bäcker arbeiten nämlich schon lange nicht mehr nur in einer Bäckerei und backen hier Brötchen und Brot. Viele von ihnen sind beispielsweise auch im Hotelleriegewerbe tätig und arbeiten in Großküchen. Durch entsprechende Fortbildungen kann auf die Ausbildung zum Bäcker aufgebaut werden, sodass man z.B. als Konditor arbeiten kann.

Damit erweitert sich der Kreis der möglichen Arbeitgeber nochmals, denn auch in Restaurants und im Hotelgewerbe sind Konditoren gefragt. Daneben besteht auch hierbei die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Geschäftsideen eine eigene Existenz aufzubauen.

Um als Bäcker arbeiten zu können, sollte man nicht nur Spaß am Backen und der Kreation neuer Backmischungen besitzen. Wichtig ist vor allem eine hohe körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft sehr früh aufstehen zu können und zu wollen. Immerhin beginnt die Arbeit in einer Bäckerei in der Nacht, wenn alle anderen noch schlafen.

Arbeitszeiten, die um ein Uhr in der Nach beginnen sind nicht selten, dafür hat man aber auch entsprechend früh wieder Feierabend. Des Weiteren sollte man nicht unter Atemwegsbeschwerden leiden, denn ein Bäcker ist durch die Arbeit mit Mehl einer hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt.

Autor: kb | Veröffentlicht am Freitag, 29. Juli 2011
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