Das Expresszertifikat: Interessante Geldanlage?

Expresszertifikate erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das liegt zum einen daran, dass Expresszertifikate in ihrer Struktur transparent sind. Besonders attraktive Eigenschaften sind der integrierte Sicherheitspuffer sowie die Chance auf eine schon vor Ende der Gesamtlaufzeit mögliche Rückzahlung inklusive einer profitablen Rendite.

Der Ertrag eines Expresszertifikates ist vom sogenannten Basiswert abhängig. Dieser beruht in der Regel auf Indices oder Aktien. An einem einmal jährlich festgelegten Stichtag wird der Stand des Basiswertes betrachtet. Es ist nicht wichtig, wie hoch dieser Basiswert steigt sondern nur, ob er sich bis zum Stichtag überhaupt nach oben entwickelt hat.

Liegt am Stichtag der Kurs des Basiswertes über einem bestimmten Niveau, erhält der Anleger zuzüglich zum Nominalwert des Expresszertifikates einen bestimmten Aufschlag ausbezahlt. Liegt der Kurs unterhalb des Mindestniveaus, wird das Expresszertifikat bei Zahlung eines meist doppelten Aufschlages um ein weiteres Jahr verlängert. Dieser Ablauf wiederholt sich bis zum Laufzeitende des Zertifikates.

Erst wenn der Kurs des Basiswertes nach Ablauf des Zertifikates immer noch unterhalb des Mindestniveaus notiert, verbucht der Anleger Verluste. Er erhält dann nicht mehr den Nominalwert des Zertifikates, sondern einen geringeren, anteiligen Wert zur Auszahlung.

Bevor es jedoch so weit kommt bietet ein eingebauter Puffer eine gewisse Sicherheit für den Anleger. Innerhalb dieser Spanne erleidet der Investor keine Verluste. Dieser Puffer macht das Expresszertifikat zu einer Anlagemöglichkeit, die mit einem ausgewogenen Chance-Risiko-Verhältnis punktet.

Autor: ks | Veröffentlicht am Montag, 11. April 2011
Tags: Rendite Aufschlag Spekulation Derivate Verluste Zertifikat Expresszertifikat Basiswert spekulieren Stichtag Nominalwert