Das Haushaltsbuch: sinnvolle Hilfe für Finanzen oder einfach lächerlich?

Für manche ist es kein Problem die monatlichen Ausgaben im Überblick zu haben. Dazu gehören insbesondere die, die soviel verdienen, dass das Geld locker reicht, oder die, die noch keine oder kaum fixe Verbindlichkeiten haben. Für alle dazwischen – und das ist wohl die Mehrheit – heißt es oft, diszipliniert mit dem verfügbaren Geld umzugehen, damit „am Ende des Geldes nicht mehr all zu viel Monat übrig bleibt“.

Was lustig klingt, ist bei vielen Familien ein täglicher Kampf. Manchmal erscheint es, als ob das Geld einem durch die Finger gleitet. Kaum ist die Gehaltszahlung auf dem Konto eingegangen, laufen die Abbuchungen und übrig bleibt nur ein Rest, bei dem man sich fragt, wie man die nächsten Wochen über die Runden kommen soll. Hier hilft ein Haushaltsbuch!

Auch wenn es manch einem kleinbürgerlich, spießig oder einfach zu blöde erscheint, alle Ausgaben akribisch genau zu notieren – es muss ja nicht auf Dauer sein. So mancher hat dadurch wieder einen Überblick über seine Ausgaben erhalten. Vielleicht ist es auch notwendig die eine oder andere Versicherung, Sparvertrag oder anderes vorübergehend zurückzuschrauben, bis die neue Anschaffung finanziell verkraftet ist.

Auch Stromkosten, Telefon oder Versicherungen lassen sich durch Preisvergleiche im Internet leicht reduzieren. Manchmal hilft es auch laufende Ratenkredite zu strecken und somit die monatliche Belastung zu reduzieren. Alles sollte geprüft werden.

Und wer das gute alte Buch nicht mag, findet im Internet zahlreiche Angebote zum kostenlosen Download entsprechender Software. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein Einsparpotential, wodurch das Haushaltsbuch in ein paar Monaten der Geschichte angehört.

Autor: ck | Veröffentlicht am Freitag, 4. Februar 2011
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