Das Kreditangebot der Commerzbank: Ist die Bank ein attraktiver Kreditgeber?

Die Commerzbank, zweitgrößte Bank Deutschlands seit der Übernahme der Dresdner Bank, fühlt sich auch für die Privatkunden zuständig und bietet ihnen, vor allem bei entsprechendem finanziellem Hintergrund, besondere Leistungen an.

So gibt es für Privatkunden ein kostenloses Girokonto und dazu je nach Bonität auch einen Verfügungs- oder Dispokredit, dessen Höhe in der Regel auf drei monatliche Geldeingänge begrenzt ist. Dann gibt es den Sofortkredit. Zwischen 1.500 Euro und 25.000 Euro liegt die Kreditsumme, und die Vertragslaufzeit kann zwischen 6 und 84 Monaten gewählt werden. Die Zinsen, mit denen geworben wird, sind zwar relativ günstig, aber bonitätsabhängig. Daher weiß man erst, wie viel man zahlen muss, wenn der Kredit auch bewilligt ist.

Beim Autokredit wird es günstiger, und auch die maximale Kreditsumme liegt mit 75.000 Euro wesentlich höher. Die Laufzeiten beginnen bei 24 Monaten und enden ebenfalls bei 84 Monaten.

Dann gibt es noch den CashCard Kredit. Er funktioniert wie ein üblicher Kreditkartenkredit. Die dafür fälligen Zinsen werden aber schamhaft verschwiegen.

Dass man bei der Commerzbank auch einen KfW-Studentenkredit bekommen kann, versteht sich von selbst. Ob dieser Kredit aber besonders sinnvoll ist, darüber streiten sich die Gelehrten.

Bei der zweitgrößten Bank Deutschlands wurde schon immer auch Wert auf das Geschäft mit den Privatkunden gelegt. Natürlich muss man die bei einer Großbank üblichen längeren Entscheidungswege einkalkulieren.

Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 26. Juli 2011
Tags: Girokonto Großbank Commerzbank Dresdner Bank Kreditanbieter Kreditangebot CashCard Kredit Verfügungskredit