Der Ausgabeaufschlag bei Investmentfonds
Möchte man als Anleger Anteile von einem Investmentfonds kaufen, dann muss man an die Fondsgesellschaft eine Gebühr bezahlen, den sog. Ausgabeaufschlag. Die Höhe des Ausgabeaufschlags ist sehr unterschiedlich und das nicht nur von Fonds zu Fonds, sondern auch von Fondsgesellschaft zu Fondsgesellschaft. Wie es sich jeweils genau verhält, kann den entsprechenden Vertragsbedingungen entnommen werden.
Der Ausgabeaufschlag liegt in der Regel zwischen vier und sechs Prozent, wenn es sich um Aktienfonds handelt. Handelt es sich jedoch um eine eher sicherheitsorientierte Geldanlage, dann ist der Ausgabeaufschlag meist wesentlich geringer. Er liegt in diesem Fall zwischen einem und vier Prozent.
Im Bezug auf den Ausgabeaufschlag kann man viel Geld sparen, denn es gibt auf dem Anlagemarkt viele Fondsgesellschaften, bei denen Rabatte auf den Ausgabeaufschlag gewährt werden. Hin und wieder wird sogar ein 100-prozentiger Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewährt, sodass dieser gar nicht zu zahlen ist. In einem solchen Fall berechnet der Fondsanbieter dann nur die üblichen Bankgebühren auf den Kauf und Verkauf von Anteilen.
Wer also mit den Gedanken spielt, ein Depot zu eröffnen und über dieses Investmentfondsanteile zu kaufen, der sollte sich im Vorfeld die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genau durchlesen. Nur so weiß man genau, welche Kosten mit der Führung eines Depots und dem Handel mit Wertpapieren verbunden ist. Entscheidend ist bei der Auswahl auch der Anlagestil (sicher oder risikoreich).
Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 7. Juni 2011
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