Der bargeldlose Zahlungsverkehr: Von Kartenzahlung bis Schecks alles möglich
Unter dem bargeldlosen Zahlungsverkehr versteht man die Bezahlung von Verbindlichkeiten, ohne das dabei Bargeld den Eigentümer wechselt. Bargeldlos bedeutet also, dass Zahlungen über ein Konto laufen. Dabei ist eine Zahlung durch einen Scheck, über eine Überweisung oder über das Lastschriftverfahren möglich.
Die bekannteste Art und Weise des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ist die Bezahlung mit der Geldkarte bzw. Kreditkarte in einem Geschäft. Über die Karte wird das Geld vom Girokonto des Schuldners abgezogen bzw. dem Kreditkartenkonto belastet. Auf der anderen Seite wird es automatisch dem Gläubiger auf seinem Konto gutschrieben.
Ferner gehört zum bargeldlosen Zahlungsverkehr auch den bargeldfreien Zahlungsverkehr, den sog. Cashless-Zahlungsverkehr. Hierunter versteht man, dass über Buchgeld eine Zahlung erfolgt. Banken arbeiten vorzugsweise mit dem Cashless-Zahlungsverkehr, denn hier werden Buchgelder, die auch Giralgelder genannt werden, von einem Bankkonto auf ein anderes Bankkonto transferiert werden.
Entscheidend für den bargeldlosen Zahlungsverkehr ist, dass der Zahler ebenso wie der Empfänger des Geldes jeweils ein Bankkonto haben. Hat einer von beiden kein Konto, ist eine bargeldlose Zahlung auch nicht möglich.
Inzwischen besitzt aber jeder ein Girokonto, denn nicht nur Gehälter werden darüber abgewickelt und Rechnung wie die Miete bezahlt, sondern auch soziale Leistungen werden heute nur noch bargeldlos gehandhabt. Nur in seltenen Ausnahmefällen werden Sozialleistungen als Barscheck ausgegeben.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 30. Mai 2011
Tags: Girokonto Überweisung Kreditkarte Zahlungsverkehr Scheck Geldtransfer bargeldloser Zahlungsverkehr Giralgelder Cashless Kartenzahlung