Der Kredit von Privat an Privat

Nicht immer muss man sich an eine Bank wenden, wenn man einen Kredit für eine anstehende Finanzierung benötigt. Denn seit einiger Zeit erlebt der Privatkredit, die ursprünglichste Form der Kreditvergabe bzw. des Geldverleihs, eine regelrechte Renaissance. Der Privatkredit wird auch als Kredit von Privat an privat bezeichnet und ist ein Darlehen, welches eine Privatperson einer anderen Privatperson gibt, sodass also sowohl der Kreditnehmer als auch der Kreditgeber Privatleute sind. Abgewickelt werden solche Kredite von Privat an Privat über so genannte Kreditbörsen, bei denen es sich um eine Plattform im Internet handelt.

Die Privatkredite haben sowohl für den Kreditnehmer als auch für den Kreditgeber und gleichzeitigen Kapitalgeber Vorteile. Ein Vorteil für den Kreditnehmer ist, dass die Zinssätze oftmals besser sind als beim Bankkredit, sodass man an dieser Stelle als Kreditnehmer Zinsen sparen kann.

Ein weiterer Vorteil kann darin bestehen, dass auch Kreditsuchende mit einer nicht so guten Bonität nicht direkt abgewiesen werden, sondern bei entsprechend etwas höheren Zinssätzen können auch diese Kreditsuchenden ein Darlehen bekommen, was bei den Banken oftmals nicht mehr möglich wäre.

Aber auch der Kreditgeber profitiert vom Geldverleih an Privatpersonen. Denn für den Kreditgeber stellt der Privatkredit praktisch eine Geldanlage dar, da er für das verliehene Kapital Zinsen bekommt. Und diese Zinsen sind teilweise deutlich höher als die Zinsen, die man mit Geldanlagen wie zum Beispiel dem Tagesgeld, Termineinlagen oder auch vielen Anleihen erzielen kann. Beide Parteien können demnach finanziell vom Privatkredit profitieren, sodass diese Kreditform auch immer beliebter wird.

Autor: os | Veröffentlicht am Dienstag, 16. November 2010
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