Der Macht der Werbung widerstehen und Geld sparen
Rein theoretisch ist Sparen doch ganz einfach: Dinge, die man nicht unbedingt braucht, werden einfach nicht gekauft. Doch die Werbung verführt zu Einkäufen, die eigentlich nicht hätten sein müssen. Und dann ist die Verwunderung groß, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.
Die Werbung ist schuld! Nun ja, sie trägt dazu bei, dass die Verbraucher schwach werden. Aber letztendlich liegt es an den Menschen selbst. Doch warum ist es so schwer, den Verlockungen aus Funk und Fernsehen, Internet und Printmedien die kalte Schulter zu zeigen. Es ist die Psychologie der Werbung, die uns Dinge schmackhaft macht. Ein Auto macht uns erfolgreich, die Stiefel machen sexy. Würde man aber aus diesen Gründen ein Produkt kaufen? Normalerweise wären doch eher Preis, Komfort, Farbe, Funktion oder Qualität Kaufkriterien.
Wie kann man der Verführung durch Werbung ein Schnippchen schlagen? Nicht so viel Werbung schauen! Gerade im Fernsehen geht das hervorragend, vor allem bei den Privatsendern. Die Werbepausen kann man sinnvoller nutzen, als sich berieseln zu lassen: Getränke holen, noch schnell die Spülmaschine ausräumen, noch mal nach den Kindern schauen, oder zu späterer Stunde schon mal ins Bad gehen und sich für die Nacht fertig machen.
Werbemails sollten einfach gelöscht werden. Gerade bei den vielen Gratisangeboten verbergen sich oft irgendwelche Haken, die doch wieder mit Geld ausgeben verbunden sind. Werbung in der Zeitung nur behalten, wenn sie von Geschäften sind, in die man regelmäßig geht. Alle anderen am besten gleich entsorgen. Und ansonsten einfach mal Computer und Fernseher auslassen und lieber einen Abendspaziergang machen. Frische Luft und Bewegung sind gut vor dem zu Bett gehen und sorgen für einen erholsamen Schlaf. Und letztendlich gibt man dann nur dafür Geld aus, was auch wirklich gebraucht wird.
Autor: ks | Veröffentlicht am Dienstag, 9. November 2010
Tags: Geld sparen Werbung Geld ausgeben Schuldenfallen Psychologie Kaufzwang