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Deutsche Bank Aktiengesellschaft: Deutschlands größte Bank

Die Deutsche Bank AG ist Deutschlands größte Bank. Sie gehört zum Sektor der privat gehaltenen Banken. Eigentümer sind die Aktionäre. Eine Zeit lang galt sie als elitäres Institut, das nur große Geschäfte macht und für die Kleinen, auch für den Mittelstand, nichts übrig hat. Dazu trugen nicht zuletzt verschiedene Äußerungen ihrer Vorstandssprecher bei.

Inzwischen scheint sich das Institut wieder darauf zu besinnen, dass die großen Geschäfte auch ihre Risiken beinhalten und bei den kleineren Geschäften die Risiken besser verteilt sind. Allerdings erfolgt die Expansion in diesen Bereichen nicht direkt über die Deutsche Bank, sondern durch den Zukauf anderer Banken. So gehört beispielsweise seit 2006 die Berliner Bank und die norisbank zum Konzern, und derzeit wird die Mehrheit an der Postbank erworben.

Die Deutsche Bank ist aber inzwischen eine internationale Bank, die auch im Ausland über zahlreiche Töchter und Repräsentanzen verfügt. So ist sie in London, New York, Luxemburg und Tokio präsent, um nur einige zu nennen. Dazu kommt ein weltweites Netz von Partnerbanken, mit denen beispielsweise beim Zahlungsverkehr zusammengearbeitet wird.

Die Aktie der Bank wird auch an der New Yorker Börse notiert. Etwa drei Viertel der Aktien werden von institutionellen Anlegern gehalten, die übrigen von privaten Anteilseignern.

Die Deutsche Bank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken und sichert die Einlagen ihrer Kunden derzeit im Milliardenbereich ab.

Autor: gs | Veröffentlicht am Montag, 6. Dezember 2010
Tags: Bank Postbank Portrait Deutsche Bank Deutsche Bank Privatkunden Großbank Berliner Bank