Die Bankeinlage: meist genutzte Anlageform
Bei der Bankeinlage, oder kurz nur Einlage, handelt es sich um Guthaben, das auf Kontokorrent-, Spar- oder Termingeldkonten eingezahlt werden kann. Diese Anlageform wird von den Anlegern am häufigsten genutzt, ist also sehr beliebt. Geregelt ist die Anlageform "Einlage" im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Es kann sich hierbei entweder um Gelddarlehen ($488 BGB) oder unregelmäßige Verwahrungen ($700 BGB) handeln.
Ein grundsätzlicher Unterschied besteht bei Einlagen dadurch, dass die Anleger private Kunden oder Kreditinstitute sind. Spareinlagen können allerdings nur von Privatkunden getätigt werden. Bei Kreditinstituten werden diese Geschäfte als Einlagengeschäfte bezeichnet. In der Bilanz werden diese Geschäfte bei den Passiva aufgeführt.
Die Aufbewahrung des Geldes ist abhängig von den Wünschen des Anlegers. Deshalb erfolgt auch die Unterscheidung in Kontokorrent-, Termingeld- und Sparguthaben. Bei den Sichteinlagen, also dem Kontokorrentguthaben, besser bekannt als "Girokonto", nimmt der Anleger am bargeldlosen Zahlungsverkehr teil - die Bargeldhaltung wird also gemindert. Spareinlagen hingegen dienen der Ansammlung von Vermögenswerten. Termineinlagen bringen Zinsen und sind auf eher kurze Zeit angelegt.
Bankeinlagen sind im Allgemein ohne Risiko. Niedrige Kosten und eine damit verbundene interessante Wirtschaftlichkeit gehen aus der durch Standardisierung erreichten Sicherheit hervor. Bankeinlagen sind auch deshalb so attraktiv, weil den meisten Einlagearten die Zinsen mit zunehmender Bindungs- oder Anlagedauer entsprechend steigen.
Autor: ks | Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Oktober 2010
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