Die Geschäftsfelder einer Bank
Während in vergangenen Zeiten zum Beispiel die Löhne per Lohntüte, in der sich Bargeld befand, ausgezahlt wurden, werden die Löhne und Gehälter heute nur noch per Banküberweisung ausbezahlt. Dies ist ein wichtiger Geschäftsbereich der Banken: die Gehälter auf die Girokonten verbuchen und sie dem Kunden zur Verfügung stellen. Ferner kann der Kunde per Daueraufträge wichtige regelmäßig wiederkehrende Kosten von seinem Girokonto abbuchen lassen: Miete, Versicherungen usw.
Ein weiterer Geschäftsbereich der Banken besteht im Sparsektor. Bei einer Bank kann das ersparte Geld auf vielerlei Arten angelegt werden. Hierbei werden die Sparanlagen untergliedert in: festverzinsliche Anlagen und variable Verzinsung. Des weiteren können diese untergliedert werden in Sparanlagen mit einer vorher definierten Laufzeit oder Sparanlagen, über die der Kunde jederzeit verfügen kann.
Damit ein Kreditinstitut auch einen Gewinn erzielen kann, wurde der Kreditsektor bei der Bank eingeführt. In diesem Bereich werden dem Kunden auf Antrag Kredite ausgezahlt, für die der Kunde Zinsen bezahlen muss. Die Differenz zwischen den erhaltenen Sollzinsen und der zu zahlenden Guthabenzinsen verbleibt der Bank als Gewinn.
Viele Banken sind zusätzlich dazu übergegangen, Geschäfte der Börse anzubieten. Der Kunde kann somit seine Bank als Broker nutzen. Diese steht als Vermittler zwischen dem Kunden und der Börse. Moderne Banken betreiben zusätzlich ein Immobiliengeschäft, jedoch nur als Nebengeschäft.
Zusammenfassend kann die Aussage getroffen werden, dass die Banken in den nachstehenden Geschäftsfeldern tätig sind: Girokonten, Sparen und Finanzierung.
Autor: mt | Veröffentlicht am Donnerstag, 18. November 2010
Tags: Banken Immobilien Konditionen Finanzierung Sparen Kredite Börse Tätigkeitsfelder der Banken