Die HypoVereinsbank HVB, Tochter der UniCredit Bank, und ihr Angebot an Bankdienstleistungen
Die HypoVereinsbank, kurz HVB genannt, ist die drittgrößte Bank in Deutschland - und die größte mit einer ausländischen Mutter.
Die bayerischen Wurzeln gehen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Das ist einmal die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, die sich damals zur größten Hypothekenbank in Deutschland entwickelte. Die zweite Wurzel ist die Bayerische Vereinsbank. Beide bayerischen Banken fusionierten, nachdem sie etwa ab der 1960er Jahre über die Grenzen Bayerns hinaus expandierten, im Jahre 1998. Der Grund war, dass sich die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank bei Immobilienfinanzierungen im Osten Deutschlands verspekuliert hatte. Zwar gab es Streit über die Höhe dieser Verluste. Die Immobilienfinanzierung wurde daher 2003 abgespalten und als Hypo Real Estate an die Börse gebracht. Diese Bank ist inzwischen als eines der großen Sorgenkinder in staatlichem Besitz.
Doch auch die gemeinsamen Aktivitäten, die auf die Expansion Richtung Osten abzielte, waren nicht sonderlich erfolgreich. Dies gab der italienischen Großbank UniCredit S.p.A. die Möglichkeit, durch die Übernahme der HypoVereinsbank einen Fuß nach Deutschland zu setzen.
Die HypoVereinsbank, jetzt als UniCredit Bank firmierend, bietet die gesamte Bandbreite an Bankdienstleistungen sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden. Dazu zählt beispielsweise das kostenlose Girokonto mit Guthabenverzinsung und kostenloser Kreditkarte. Die HVB ist Mitglied der CashGroup mit etwa 7.000 Geldautomaten in Deutschland. Einlagen sind neben der gesetzlichen Einlagensicherung auch durch die Mitgliedschaft im Bundesverband deutscher Banken abgesichert.
Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 28. Dezember 2010
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