Die Laufzeit: wichtiges Kriterium im Finanzwesen

Bei dem Begriff Laufzeit handelt es sich um eine Zeitspanne, die den Zeitraum ab der Entstehung bis zur Fälligkeit einer Vereinbarung umfasst. Hierbei ist die Vereinbarung in der Regel vertraglich festgelegt. Differenziert wird zwischen den Laufzeiten kurz-, mittel- und langfristig. Hierfür gibt es allerdings keine gesetzlichen Regelungen. Deshalb können die Vertragspartner die Länge der Laufzeit individuell festlegen.

Mit sogenannten Laufzeiten wird der Mensch im Laufe seines Lebens ständig konfrontiert. Laufzeiten werden in Form von Lieferzeiten, Darlehens- oder Anlagelaufzeiten, Vertragslaufzeiten wie für einen Arbeits- oder Mietvertrag oder auch als Systemlaufzeiten definiert.

Insbesondere im Finanzwesen spielt die Lautzeit eine meist zentrale Rolle; vor allem bei Darlehensgewährung und die dafür zu entrichtenden Tilgungen. Längere Laufzeiten bei einem Ratenkredit verringern zwar die monatlichen Raten, insgesamt wird der Kredit über die Laufzeit gesehen jedoch deutlich teurer. Deshalb ist es wichtig, die richtige Laufzeit genau zu ermitteln. Dies gelingt unter anderem dadurch, in dem Kreditverträge im Hinblick auf Ihre Laufzeit-Konditionen verglichen werden.

Im Anlagebereich ist es hingegen ein lohnendes Geschäft, eine langfristige Laufzeit zu wählen, da der Anleger so von der steigenden Verzinsung des investierten Geldes profitiert. Aber natürlich spielen hierbei neben der Laufzeit noch andere Kriterien wie die Höhe der Anlagesumme, die Verfügbarkeit und die Liquidierbarkeit eine nicht unerhebliche Rolle.

Autor: ks | Veröffentlicht am Dienstag, 2. November 2010
Tags: Zinsen Tilgung Konditionen Laufzeit Kredite Ratenkredit Vereinbarung Finanzwesen Anlagebereich