Die Vor- und Nachteile von Gold als Geldanlage
Seit Jahrhunderten gilt Gold als eine der sichersten Anlagemöglichkeiten überhaupt. Das hat Gold vor allem seiner Stabilität zu verdanken. Während Aktien und Fonds immer abhängig von der Marktentwicklung sind, bietet Gold eine gewisse Wertbeständigkeit, da es ein seltenes Gut ist. Doch wie jede Geldanlage hat auch Gold einige Vor- und Nachteile. Da Gold als ruhendes Kapital bezeichnet wird, bekommen Anleger keine Zinsen. Aus diesem Grund rentiert sich Gold eher selten für Privatanleger, die sich ein Plus aus der Anlage erhoffen.
Zudem benötigt Gold, anders als Aktien, eine besondere Aufbewahrung. Das kann mögliche Folgekosten verursachen. Wer diese vermeiden möchte, kann auch in Goldaktien oder verschiedene Goldbriefe investieren. Das hat den Vorteil, dass der Käufer sich nicht um eine passende Aufbewahrung für Goldbarren kümmern muss und trotzdem alle Vorzüge der Anlage in Gold genießt. Ein weiteres Plus für das Gold ist, dass Gewinne, die beim Verkauf erzielt werden, nicht versteuert werden müssen.
Gold wird ausschließlich in der Währung der USA gehandelt. Wer sein Gold also wieder verkaufen möchte, wird in US-Dollar bezahlt. Hieraus ergibt sich der Nachteil, dass beim Umtausch in die europäische Währung Kursschwankungen die Gewinne beeinträchtige können. Letztendlich muss jeder Anleger die Vor- und Nachteile für sich persönlich abwägen. Als Alternative zu den Goldbarren bieten sich auch noch Goldmünzen an. Sie unterliegen keinen Währungsreformen und verlieren bei einer möglichen Inflation nicht an Wert.
Autor: jk | Veröffentlicht am Freitag, 17. Dezember 2010
Tags: Geldanlage Vorsorge Gold Silber Edelmetalle Geld anlegen Wertbeständigkeit