Dispokredit: hohe Flexibilität und Zinsen

Der Dispositionskredit, der umgangssprachlich als Dispo bekannt ist, ist einer der Kredite, der am häufigsten in Anspruch genommen wird. Daher wird er oftmals gar nicht als Kredit im herkömmlichen Sinne wahrgenommen. Der Dispokredit wird auf dem Girokonto eingerichtet und bedeutet, dass man über eine bestimmte Summe verfügen kann, wenn kein Guthaben mehr auf dem Girokonto vorhanden ist.

Jedoch wird der Dispo nicht jedem Kontoinhaber einfach so gewährt. Wichtigste Voraussetzung für den Dispo ist ein regelmäßiges Einkommen. Nach diesem richtet sich auch die Höhe des eingeräumten Kreditrahmens. In der Regel wird ein dreifaches des regelmäßigen Einkommens als Dispokredit zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zu anderen Krediten ist beim Dispositionskredit keine regelmäßige Rückzahlung vorgesehen. Sobald auf das Girokonto wieder Geld eingeht, ist der Dispo praktisch getilgt. Er lebt wieder auf, wenn das Guthaben verbraucht ist, die Ausgaben aber weiterhin getätigt werden.

Wie alle anderen Kredite ist der Dispositionskredit nicht kostenlos. Man muss Zinsen für diesen Kredit bezahlen, die je nach Kreditinstitut unterschiedlich ausfallen können. Im Durchschnitt liegt der Zinnsatz zwischen fünf und acht Prozent. Daher ist der Dispo nicht immer die günstigste Variante, an Geld zu kommen. Es gibt sicherlich Kreditangebote mit einem günstigeren Zinssatz. Jedoch gibt es kein vergleichbares Produkt, welches so viel Flexibilität zulässt.

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