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Eigentumswohnung als private Rentenversicherung?

Die private Rentenversicherung gibt es in vielen verschiedenen Formen und immer wieder sind die Verbraucher auf der Suche nach einer möglichst sicheren Geldanlage, von der die im Rentenalter profitieren können. Neben zahlreichen Versicherungen nutzen auch immer mehr Menschen die Möglichkeit einer Eigentumswohnung, die sie nicht für sich selbst nutzen, sondern vermieten und von den Mieteinnahmen dann ihre gesetzliche Rente oder die aus einer privaten Rentenversicherung aufstocken. Doch lohnt es sich wirklich, in eine Eigentumswohnung als Rentenversicherung zu investieren?

Ja und Nein, denn es kommt einfach nur auf eine gute Kalkulation an, denn auch wenn die Eigentumswohnung irgendwann bezahlt ist, entstehen durch sie immer noch Kosten, die man den Einnahmen durch die Miete gegen rechnen muss.

In der Regel lässt sich eine Eigentumswohnung gut durch die Mieteinnahmen finanzieren. Kleinere Eigentumswohnungen kosten rund 35.000 Euro, wenn sie saniert und gut in Schuss sind. Schaut man sich dann den örtlichen Mietspiegel an, kann man den Abtrag durch die Mieten meist gut bezahlen, ohne das man selbst noch etwas dazu steuern muss. Dennoch ist der Abtrag nicht alles, denn befindet sich die Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus, dann wird jeden Monat ein bestimmter Berag in die Eigentümergemeinschaftskasse eingezahlt. Diese Kosten kommen auf den Eigentümer auch dann zu, wenn die Wohnung bei der Bank bezahlt ist.

So muss man schlussendlich rechnen, wie viel nach der vollständigen Bezahlung der Eigentumswohnung von der Miete noch übrig bleibt. Sind dies aufgrund der Größe der Wohnung nur rund 100 Euro, dann lohnt sich der Aufwand in der Regel nicht. Dann könnte man die angenommenen 35.000 Euro besser in eine andere Geldanlageform investieren.

Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 15. Juni 2010
Tags: Altersvorsorge Immobilien Eigentumswohnung Anlage Rentenversicherung