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Einliegerwohnung im Eigenheim als Kreditraten-Zuschuss vermieten

Manche scheuen sich ja, sich eine Immobilie für eigene Wohnzwecke anzuschaffen, weil sie dann daran gebunden sind. Andere wiederum würden es sich ja gerne leisten, benötigen aber Hilfe bei der Finanzierung. In beiden Fällen kann es helfen, das eigene Heim so zu planen, dass es sich anpasst - mit einer Einliegerwohnung im Keller oder im Dachgeschoss.

Die Einliegerwohnung macht aus einem Einfamilienhaus ein Zweifamilienhaus. Meist ist sie wesentlich kleiner als die Hauptwohnung. Sie braucht einen eigenen Zugang, um steuerlich anerkannt zu werden. Dann aber kann man die Zinsen, Abschreibungen und sonstigen Kosten, die auf die Einliegerwohnung entfallen, voll an den Mieterträgen absetzen und braucht nur den Rest zu versteuern.

So kann das Haus mitwachsen. In den ersten Jahren wird die Einliegerwohnung vermietet, und wenn die Kinder größer sind und selbst verdienen, können sie dann - oder zumindest eines - ja selbst die Einliegerwohnung mieten. Wenn das Mietverhältnis wirklich praktiziert wird, ist es auch steuerlich anzuerkennen. Die Miete kann durchaus günstiger sein, doch nicht so günstig, dass die steuerliche Anerkennung gefährtet wird. Die Miete hilft jedenfalls bei der Finanzierung des Hauses.

Wer richtig plant und von der Lage her die entsprechende Möglichkeit dazu hat, kann die Einliegerwohnung sogar so planen, dass sie später als Altersruhesitz dienen kann. Schließlich braucht man im Alter nicht mehr so viel Raum und will auch nicht mehr so viel putzen. Dann wird eben die Hauptwohnung vermietet.

Vielleicht zieht dann ein Kind, das inzwischen selbst eine Familie gegründet hat, oben ein? Das wäre ideal, wenn man sich gut miteinander versteht.

Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 21. Dezember 2010
Tags: Immobilien Wohnung Finanzierung Kreditraten Immobilie Immobilienfinanzierung Immobiliendarlehen Mietwohnung Einliegerwohnung Familienwohnung Altersruhesitz