Energiesparlampen: Eine Investition, die sich lohnt - oder?
Einsparpotentiale sind im Haushalt in enorm großem Umfang gegeben, doch so mancher Haushalt weiß gar nicht wo er hier ansetzen soll.
Auch wenn sie immer wieder in die Kritik geraten, sind Energiesparlampen eine lohnende Investition, denn mit ihnen kann auf lange Sicht gesehen, viel Geld eingespart und ganz nebenbei auch noch ein Beitrag zu Umweltschutz geleistet werden.
Im Grunde genommen ist die Bezeichnung Energiesparlampe völlig falsch. Durch die Energiesparlampe selbst kann man weder Geld noch Energie sparen. Dennoch zahlt es sich aus, diese Lampen konsequent im Haushalt einzusetzen. Was die wenigsten nämlich wissen: die herkömmlich Glühbirne liefert mehr Wärme als Licht.
Die Energiesparlampe hingegen liefert mit weniger Energie die gleiche Lichtintensität wie eine herkömmliche Glühbirne. Während nämlich die Glühbirne mit einer Drahtwende arbeitet, produzieren Energiesparlampen das Licht mithilfe von ionisierten Gasen oder mit Dioden, wie es bei einer LED-Lampe der Fall ist.
Damit eine Energiesparlampe genauso viel Licht produzieren kann wie eine herkömmliche Glühbirne, braucht sie rund 80 Prozent weniger Strom. Damit wird also der Stromverbrauch gesenkt, daher auch die Bezeichnung „Energiesparlampe“.
Allerdings liegen Energiesparlampen recht hoch im Preis. Doch auch hier bleibt dem Verbraucher in Zukunft gar nichts anders mehr übrig, denn in Deutschland ist die herkömmliche Glühbirne bereits verboten und wird im Fachhandel dar nicht mehr angeboten. Dieser finanzielle Nachteil wird allerdings durch die wesentlich höhere Lebensdauer wieder wett gemacht.
Autor: kb | Veröffentlicht am Freitag, 16. September 2011
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