Ernährungsberater: Vorsicht vor nicht zertifizierten Anbietern!

Man sieht und hört es täglich in den Medien. Wir Menschen in den Industrieländern sind einfach zu dickleibig. Es fängt schon bei unseren Kindern an. Sie ernähren sich hauptsächlich von Zucker, Kohlenhydraten und Fetten und machen kaum noch Sport. Der richtige Einstieg für einen Ernährungswissenschaftler oder Diätassistenten Geld zu verdienen. Was steckt jedoch hinter diesem Berufszweig?

Die Zeitungen sind voll an Adressen von Ernährungswissenschaftlern, die ihre eigene Methode anwenden um ihre Kunden vor einem Weg zur Magenverkleinerung zu bewahren. Diäten wie Atkins, South Beach Diät, Weight Watchers und Gesundheitsdrinks und sogenannte `Abnehme-Pillen` werden dafür eingesetzt.

Zu Beginn ist der Erfolg des Betroffenen vielversprechend, aber in langer Sicht ist es auch möglich, dass der übergewichtige seinen alten Essgewohnheiten wieder nachgeht und somit sein Gang zum Ernährungsberater einfach nur viel Geld kostete.

Noch dazu kommt, dass dieser Berufszweig keinen gesetzlichen Schutz genießt; was wiederum bedeutet, dass sich jeder Ernährungsberater nennen kann.

Falls Sie vorhaben diesen Beruf zu ergreifen, dann melden Sie sich bei der Deutsche Gesellschaft für Ernährung an und lassen sich nach entsprechender Ausbildung zertifizieren. Ansonsten gefährden Sie nicht nur sich, falls einer ihrer Patienten gesundheitliche Folgen aufgrund von ihrer schlechten Beratung hat, sondern Sie gefährden in erster Linie die Gesundheit Ihrer Schützlinge.

Autor: jf | Veröffentlicht am Freitag, 20. November 2009