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Euro-Crash: Geld mit Gold und Silber schützen

Ist man Besitzer eines Depots, dann sollten zu 15 Prozent auch Edelmetalle mit vorhanden sein. Besonders in Krisenzeiten zeigt sich, dass Gold weiterhin gut im Kurs ist. In Dollar gerechnet steht er kurz vor dem absolutem Hoch, in Euro kostet er derzeit 948 Euro. Kommt es zu einer Inflation und einer drohenden Geldentwertung, dann ist man mit Gold gut aufgehoben.

Xetra-Gold stellt hier den Gegenwert eines Gramms des Metalls dar und wird mit echtem Gold gedeckt. Dieses echte Gold wird in der Deutschen Börse in Frankfurt gelagert. Auf Wunsch können Anleger sich dieses Gold auch ausliefern lassen.

Doch nicht nur das Gold ist beliebter denn je, auch Silber ist eine gute Alternative. Hier besteht ebenso ein guter Schutz gegen Inflation und Geldentwertung. Vorteil zu Gold: Silber ist derzeit günstiger. Gold hat sich preislich seit dem Jahr 2007 so gut wie verdoppelt, bei Silber waren es im gleichen Zeitraum nur 50 Prozent.

So kostet eine Unze derzeit ca. 14 Euro. Experten sprechen schon davon, dass Silber nun bald das Rennen machen wird und der Preis schnell steigen könnte. Wer hier mit einsteigen möchte, der kann sich an der börsennotierten Anleihe ETFS Physical Silver partizipieren. Das Metall liegt sicher bei der HSBC Bank in den USA.

Wichtig beim Verkauf der Edelmetalle. Während Gold Steuerfrei bleibt, fallen beim Silber sieben Prozent Mehrwertsteuer an.

Autor: bm | Veröffentlicht am Samstag, 15. Mai 2010
Tags: Krise Gold Silber Edelmetalle Euro Krisenschutz Crash