Existenzgründung: Privatkredit als Starthilfe?
Eine Existenzgründung ist nicht nur damit verbunden, Geld zu verdienen. Im ersten Schritt muss erst mal Geld investiert werden, denn ganz gleich in welcher Branche man sich auch Selbständig macht, Investitionen stehen eigentlich immer an.
Nicht immer sind aber die finanziellen Mittel vorhanden, um die Ausgaben für die zukünftige Selbständigkeit zu decken. Dann führt es viele zukünftige Existenzgründer meist zu einer Bank. Doch ist diese von der Geschäftsidee nicht überzeugt und will der Finanzierung durch Kredite nicht zustimmen, sind die Möglichkeiten des Existenzgründers sehr eingeschränkt.
Eine Lösung kann es sein, im Freundes- und Bekanntenkreis sowie in der Familie auf die Suche nach potentiellen Geldgebern zu gehen. Man kann seine Freunde und Verwandte wegen eines Privatkredits ansprechen. Für ihn gelten die gleichen Bedingungen, wie für einen Kredit von der Bank, nur dass hierbei keine Schufaauskunft eingeholt wird und der Privatkredit auch nicht in die Schufa eingetragen wird. Dennoch wird er verzinst und muss natürlich zurück gezahlt werden.
Um an dieser Stelle erfolgreich zu sein ist es wichtig, einen Businessplan zu erstellen, aus dem der potentielle Geldgeber genau erfahren kann, um was für eine Geschäftsidee es sich handelt, wie die Marktsituation aussieht und wie die Umsätze generiert werden sollen. Ferner muss aus dem Businessplan auch hervorgehen, wie das Vorhaben finanziert werden soll und wie die potentiellen Geldgeber ihr Geld zurück bekommen. Je ausführlicher und überzeugender der Businessplan ist, desto besser stehen die Chancen, dass Freunde und Verwandte mit einem Privatkredit die Existenzgründung unterstützen.
Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 17. August 2010
Tags: Finanzierung Existenzgründung Privatkredit Selbständigkeit Investition