Falschgeld und Blüten: Merkmale erkennen
Falschgeld wird umgangssprachlich auch als „Blüten“ bezeichnet und ist nachgemachtes Geld, welches nicht den Gegenwert besitzt, den echte Banknoten haben. Mit der Herstellung von Falschgeld wird auf illegale Art und Weise versucht, sich zu bereichern, indem die Blüten in den Zahlungsverkehr gebracht werden. Bereits die Vorbereitung der Herstellung von Falschgeld steht unter Strafe. Natürlich auch der Druck von Falschgeld und das Inverkehrbringen.
Die Europäische Zentralbank hat im Jahre 2003 Falschgeld zu einem Nennwert von über 26 Millionen Euro sichergestellt. Die Tendenz ist steigend, denn anscheinet ist der als fälschungssichere Euro lange nicht so sicher wie angenommen. In Deutschland wurden im Jahre 2007 rund 40.000 falsche Banknoten registriert. Das entspricht zwar 15 Prozent weniger als im Jahr davor, dennoch beträgt die Schadenssumme rund 3,8 Millionen Euro, da überwiegend „größere“ Scheine gefälscht wurden. Aber nicht nur Geldscheine werden gefälscht, sondern auch Münzen. Im Jahre 2009 stellte die Europäische Zentralbank rund 82.000 falsche Euro-Münzen sicher.
Woran erkennt man Falschgeld: Oftmals sind bei falschen Banknoten einzelne Gestaltungselemente auf einem nicht banknotenähnlichen Hintergrund aufgebracht oder die Kantenlängen sind erhöht oder vermindert. Des Weiteren fühlt sich das Papier nicht so weich und griffig an und die Auflösung der Bilder auf den Geldscheinen ist nicht so hoch und der Metallfaden ist nur aufgedruckt.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 15. März 2010
Tags: Geld Sicherheit Dollar Euro Falschgeld