Falschgeld wieder auf dem Vormarsch!
Falschgeld ist zurzeit wieder auf dem Vormarsch. Die Topmeldung der letzten Tage: In Leipzig ging eine Dame zur Bank und wollte einen kaputten falschen 50er eintauschen, der auf Toilettenpapier gedruckt war. Die Frau gab zu Protokoll, der Schein hätte in einem Blumenstraus zum Geburtstag gesteckt. Natürlich wurde auch diese besondere Blüte sichergestellt.
Dieses (wahre) Anekdötchen zeigt aber, der 50 Euro Schein ist zurzeit besonders beliebt bei Fälschern. Ihr Wert ist so hoch, dass sich der Aufwand lohnt und so niedrig, dass kein Verdacht erregt wird. Bisher wurden rund 34000 Blüten in diesem Jahr sichergestellt. Rund Zwei Drittel davon sind „falsche Fuffziger“. Seit 2008 steigt die Zahl der Falschgeldnoten kontinuierlich in Deutschland an. Daher sollte sich jeder einmal damit beschäftigt haben, wie man Banknoten prüfen kann. Grundsätzlich gilt dabei die Regel: „Fühlen, sehen, kippen“. Die Schriftzüge (BCE, ECB, EZB, EKT, EKP) sind zum Beispiel am oberen Rand oder auch die Ziffern und Motive des Scheins deutlich ertastbar.
Der sicherheitsfaden, das Motiv und bei größeren Scheine das Hologramm fallen unter den Begriff sehen. Das besondere Sicherheitsmerkmal ist das Kippen: bei kleinen Scheine ist es der Streifen mit dem Eurosymbol und auch wieder das Hologramm der größeren Scheine, dass beim Kippen das Motiv zeigt. Will man ganz sicher sein, so benutzt man eine UV Lampe, bei echten Scheinen leuchten nur einzelne Teile, während bei schlechten Fälschungen der ganze Schein strahlt, wenn er mit UV Licht angestrahlt wird.
Findet man einmal auf Falschgeld, so sollte man es unbedingt bei Polizei abgeben, den „ Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht oder….“ Diesen Text kennt wohl jeder. Er sagt einfach aus, dass es verboten ist Falschgeld zu benutzen!
Autor: fv | Veröffentlicht am Freitag, 23. Juli 2010
Tags: Bank Geld Falschgeld Tipps Blüten