Festgeld als Sparoption - Mindestanlagebetrag, Laufzeit und Sicherheit
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit der Geldanlage Festgeld gut bedient. Diese gilt als besonders krisensicher. Die meisten Festgeldkonten haben eine bestimmte Laufzeit. Diese variiert zwischen 30 Tagen und einem Jahr. So lange kann auf das angesparte Geld nicht zugegriffen werden. Ein fester Zinssatz wird direkt bei Vertragsabschluß festgelegt.
Dies kann gleichzeitig Vor- und Nachteile für den Anleger haben. Steigt der Marktzins an, wird dieser bei der Sparoption Festgeld nicht angeglichen, was einen Verlust bedeutet. Fällt der Marktzins aber, wird er ebenfalls nicht angeglichen, in diesem Fall ist so eine Vereinbarung gut für den Anleger. Die Zinsen für Festgeld sind vergleichsweise hoch, da das Geld nicht während der Laufzeit abgehoben werden kann. Dies honoriert die Bank durch höhere Zinsen als beispielsweise beim Tagesgeld.
Mit einem Sicherungsfonds der Banken ist das Geld während der Anlagezeit außerdem geschützt. Gerät die Bank beispielsweise in Zahlungsschwierigkeiten, braucht der Anleger so nicht um sein Geld zu fürchten, da er dieses aus dem Sicherungsfonds zurück erhalten würde. Ein Manko dieser Anlageform sind die Mindesteinlagen. Banken fordern einen Mindestbetrag, der auf das Festgeldkonto eingezahlt werden muss, da es sich sonst für die Bank nicht rentiert. Diese Mindestbeträge beginnen meist bei 500 Euro und werden von der Bank individuell festgelegt.
Das Festgeldkonto ist eine gute Sparoption für Anleger, die auf Sicherheit setzen und eine bestimmte Summe über einen festgelegten Zeitraum durch Ruhen verzinsen lassen möchten.
Autor: jk | Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Januar 2011
Tags: Sicherheit Tagesgeld Festgeld Einlagensicherungsfonds Sparoption feste Zinsen Sicherungsfonds