Festverzinsliche Anlage
Eine festverzinsliche Anlage eignet sich für alle, die ungern ein Risiko eingehen. Im Gegensatz zu einer Anlage per Aktie wird bei einer festverzinslichen Anlage das Geld so angelegt, dass dieses nicht aufgrund von Spekulationen verloren gehen kann. Aber diese Art der Anlage bringt auch einen wesentlichen Nachteil nach sich: sie wird mit einem geringeren Zinssatz verzinst. Ferner wird eine festverzinsliche Anlageform stets auf eine bestimmte Zeit vereinbart, so dass der Kunde vor Ablauf dieser Zeit nicht an sein Geld kommt. Es sei denn, er bezahlt Vorschusszinsen.
Welche festverzinslichen Anlageformen gibt es? Die älteste festverzinsliche Anlageform ist das Sparbuch. Bei dieser Anlageform durfte pro Monat ein vorher festgelegter Betrag kostenfrei abgehoben werden, wer mehr benötigte, musste diesen Betrag kündigen. Falls hierfür nicht genügend Zeit war, musste man für den erhöhten Betrag Vorschusszinsen zahlen.
Die nächste bekannte festverzinsliche Anlageform ist das Festgeld. Diese Anlageform ist sowohl an eine Mindestsumme gekoppelt als auch an einen bestimmten Zeitraum. Meistens kann ein Festgeld ab einem Monat angelegt werden. Je höher hier der Zeitraum, umso höher die Zinsen. Eine modernere Anlageform ist das Tagesgeld. Der Vorteil liegt darin, dass über den Anlagebetrag täglich verfügt werden kann. Allerdings ist hier der Zinnsatz geringer als beim Festgeld.
Fazit: wer sein Geld sicher anlegen möchte, sollte sich für eine festverzinsliche Anlageform entscheiden. Bei einer nicht festverzinslichen Anlage, z.B. Aktien können zwar wesentlich höhere Gewinne erzielt werden, im Gegenzug kann hierbei auch wesentlich mehr verloren werden.
Autor: mt | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2010
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